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Spielwarenmesse Nürnberg

  • Autorenbild: Hans J. Betz
    Hans J. Betz
  • 4. Feb.
  • 4 Min. Lesezeit
Vom 27. bis zum 31. Januar zeigten über 2600 Aussteller in Nürnberg  Spielzeuge aller Art.

Die tonangebende Messe für Spielwaren fand einmal mehr in den Messehallen von Nürnberg statt. Vom 27. Januar bis zum 31. Januar zeigten über 2600 Aussteller Spielzeuge aller Art, darunter auch Produkte die kaum mehr als Spielwaren bezeichnet werden können. So haben auch Modellbahnen mittlerweile das digitale Zeitalter erreicht und bieten Möglichkeiten die vor zwei Jahrzehnten noch undenkbar waren. Beispielsweise Geräusche von Triebfahrzeugen, millimetergroße Tischleuchten in Speisewagen, winzige Türchen die auf Abstand aktiviert werden können und Pantographen die sich auf Knopfdruck heben und senken lassen. Modellbahnen und Zubehöre haben mittlerweile eine Genauigkeit erreicht, die in den jeweiligen Maßstäben exakt den Vorbildern entsprechen. Die meisten Produzenten von Modellbahnen sind in Nürnberg vertreten, präsentieren dem Fachpublikum ihre neuesten Produkte. Dies bedeutet auch, dass die Spielwarenmesse eine so genannte Fachmesse und keine Publikumsmesse ist, die ausschließlich von Einkäufern und Vertretern aus dem Fachhandel zugänglich ist. Die Messe bietet eine Plattform für Produzenten, die den Handel wiederum mit entsprechenden Informationen versorgt die an die Endverbraucher weiter gegeben werden. Für Presse, Rundfunk und TV gibt es einen Tag vor der Eröffnung einen speziellen Pressetag, auf dem sich Medienvertreter aus aller Welt ein Stelldichein geben. Über alles zu berichten was neu auf dem Markt ist, ist unmöglich. Deshalb hat swisscrocodile eine kleine Auswahl mit Produkten getroffen, die für Freunde der schweizerischen Eisenbahnen besonders interessant sind.   (Foto: Märklin)


Brawa bringt die Fracht

Die Schweiz ist ein Transitland und seit jeher Bindeglied zwischen Nord und Süd. Entsprechend wichtig ist, dass auch geeignete Traktionsmittel vorhanden sind. Brawa füllt mit der Traxx Lokomotive der Baureihe 484 der SBB Cargo eine Lücke im H0 Bereich, damit lange und schwere Züge über und durch die Miniatur Alpen gezogen werden können. Das Modell besticht durch ruhiges, gleichmäßiges Anfahren, kabellose Demontage des Gehäuses, sowie verdrehsichere Rasternasen. Zahlreiche technische Raffinessen die von einem zeitgemäßen Modell erwartet werden sind bei Brawa selbstverständlich. Nicht neu, aber trotzdem ein Hingucker ist noch immer die Ae 477 Lokoop der MTB Mittel Thurgau Bahn, eine Prototyp Lokomotive die Farbe auf die Anlage bringt.   (Foto: Brawa)


Märklin für anspruchsvolle Sammler

Die legendäre Krokodil Lokomotive CCS 66 in Spur 0 als Replika von Märklin.

Im 4. Quartal 2026 wird die legendäre Krokodil Lokomotive CCS 66 in Spur 0 als Replika in die Geschäfte kommen. Damit kehrt eine Ikone auf die Schienen zurück. Das Modell wird aus Zinkdruckguss gefertigt und verfügt über 2 Motoren und MFX Digitaldecoder. Fahrwerk und Aufbau bestehen ebenfalls aus Zinkdruckguss. Weitere Details: Länge über Puffer 43,5 cm, Antrieb auf beiden Drehgestellen, exklusive Sammlerausführung mit beschränkter Auflage, 2-Licht Spitzensignal. Preis € 2990,00.   (Foto: Märklin)


Noch schaut in die Sterne

Die limitierten micro-motion Sternwarte von Noch in H0.

Passend zum Fokus-Thema 2026 „Zukunftsträume“ wagt Noch einen Blick in die Sterne und bringt mit der limitierten micro-motion Sternwarte ein außergewöhnliches Highlight. Das detailreiche Modell ist dem Vorbild in Tübingen nachempfunden und verbindet technische Raffinesse mit interessanten Besonderheiten. Auf Knopfdruck lässt der kleine Planeten-Projektor den Mond in voller Pracht an die Decke des Modellbau-Zimmers erscheinen. Was für ein Anblick! Kurz darauf setzt sich die markante Kuppel durch einen Motor in Bewegung. Das Weltraumteleskop hebt und senkt sich dabei – ein faszinierendes Schauspiel, das Leben in jede Miniaturwelt bringt. Ein weiteres Highlight sind die exklusiven 3D-Figuren großer Persönlichkeiten der Astronomie und Physik: Isaac Newton, Galileo Galilei, Albert Einstein, Erwin Schrödinger, Stephen Hawking und Vera Rubin. Der Bausatz besteht aus präzise gelaserten Kartonteilen und 3D-Druckteilen. Der Projektor und der micro-motion Antrieb sind anschlussfertig aufgebaut und können an einen üblichen 16-V-Modellbahn-Trafo angeschlossen werden. Geeignet für Gleich- und Wechselstrom. Das Modell ist auf 1000 Stück limitiert. Ein nummeriertes Zertifikat, eine ausführliche Bau- und Anschlussanleitung sowie Laser-Cut Spezialkleber liegen dem Bausatz bei. Voraussichtlicher Liefertermin: November 2026. (Foto: Noch)


Busch sagt „Vive la France“

Die legendären R4 (R quatre) von Renault und Citroën DS 19 Modelle von Busch in H0.

Den legendären R4 (R quatre) von Renault bietet Busch in drei Farbvarianten an. Das Auto aus den fünfziger Jahren wird auch Renault Heck genannt, da sich Motor und Tank eben im Heck des Fahrzeugs befanden. Es war das bezahlbare Fortbewegungsmittel für Millionen im Nachkriegsfrankreich. Etwas mehr Geld auf der hohen Kante musste man haben, wenn man 1955 einen Citroën DS 19 kaufen wollte. Das Fahrzeug war in seiner Zeit technisch und beim Design der Konkurrenz weit überlegen. Zwei neue H0 Autos die auf jeder Anlage eine gute Figur machen.  (Foto: Busch)


Schneider – DB Starterset

Das DB Easy Line Starterset von Schneider in H0.

Der Signal Spezialist aus Markgröningen bringt ein preiswertes DB Easy Line Starterset auf den Markt, das verschiedene Signale als Bausätze enthält. Darunter befinden sich ein Selbstblock Hauptsignal, ein Einfahr Hauptsignal, zwei Ausfahr Hauptsignale und ein Gleissperrsignal in Zwergform. Dabei ist auch Modellbaulack DB 601 in Bronzegrün, sowie einen ausführlichen Signalratgeber. Würde man diese Artikel als Einzelpositionen kaufen, müsste man etwa € 77,00 aufwenden. Mit dem Starterset spart man 19 Prozent.    (Foto: Schneider)


Faller ist 80

Der Hochofen 2 des Duisburger Meidernicher Hüttenwerks von Faller in H0.

Edwin und Hermann Faller gründeten 1946 ein Unternehmen das in Gütenbach, tief im Schwarzwald gelegen, für zahlreiche Arbeitsplätze sorgt. Die ersten Häuschen bestanden aus Karton und Holz. Heute gehört Faller zu den führenden Unternehmen für Zubehör im Modellbahnbereich. 80 Jahre Faller ist zugleich Anlass für ein außergewöhnliches Jubiläumsmodell das im Herbst 2026 auf den Markt kommt. Es handelt sich dabei um den legendären Hochofen 2 des Duisburger Meidernicher Hüttenwerks, dessen Glut 1985 erlosch. Mit diesem H0 Bausatz kann man ein Stück Ruhrgebiet auf die Anlage bringen und mit weiteren Modellen aus der Hüttenwerkserie ergänzen. Alle Neuheiten kann man der umfangreichen Homepage www.faller.de entnehmen.

 (Foto: Märklin)

 
 

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